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Pressemitteilung der UVB vom 30.11.1999

UVB: Koalitionsbildung Grundlage für Zukunftssicherung

Prioritäten: Infrastrukturprojekte, Haushaltskonsolidierung und Steuersenkung

Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) begrüßt den erfolgreichen Abschluß der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD. Die Entscheidung für sieben statt acht Senatoren ist - unabhängig von der politischen Arithmetik - ein Beitrag zur notwendigen Verwaltungsstraffung. Die Große Koalition wird die beiden Stadthälften weiter zusammenführen und den Modernisierungskurs weiterführen. Notwendig ist insbesondere die Stärkung der Wirtschaftskraft Berlins und die weitere konsequente Konsolidierung der Finanzen.

"Die Große Koalition war in den vergangenen Jahren ein verläßlicher Partner der regionalen Wirtschaft. Sie wird es weiterhin sein können, wenn sie die niedergeschriebenen Prioritäten umsetzt. Die großen Infrastrukturprojekte, Großflughafen und Transrapid, die Sparpolitik, die Verwaltungsstraffung und die weitere Modernisierung des ´Neuen Berlins´ müssen durch einen breiten parlamentarischen Konsens zum Erfolg geführt werden. Ein bedauerlicher Wermutstropfen bleibt die weiterhin hohe Gewerbe- und Grundsteuer. Eine klarer - über eine vage Absichtserklärung hinausgehender - Senkungsbeschluß, wenn auch nur für einen späteren Zeitpunkt, hätte positive psychologische Wirkung entfaltet. Diese Chance wurde durch den Widerstand der SPD leider verpaßt," bedauerte UVB-Hauptgeschäftsführer Dr. Hartmann Kleiner trotz des positiven Gesamtbildes.

In der Haushaltspolitik können die Zügel vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfasungsgerichts zum Länderfinanzausgleich keineswegs locker gelassen werden. Die unbestreitbaren Sparerfolge der bisherigen Finanzsenatorin haben Berlin Gestaltungsspielräume für die Zukunft gesichert. Die Personal- und konsumtiven Ausgaben müssen deshalb weiterhin konsequent gesenkt werden.


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