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Pressemitteilung der UVB vom 06.10.2010
A 100: Enttäuschender Kompromiss
Wichtige Wachstumschancen für Ostteil Berlins vertan
Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) hat den Kompromiss zwischen SPD und Linkspartei zur A 100 als enttäuschend bezeichnet. Die Entscheidung, weiter zu planen, aber in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu bauen, widerspricht der eindeutigen Festlegung des Koalitionsvertrages. UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck sagte dazu: „Es ist bedauerlich und ärgerlich zugleich, dass in Teilen des Senats und der Koalitionsfraktionen immer noch die Meinung vorherrscht, dass Berlin auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur verzichten könne. Eine gute Infrastruktur ist aber die Voraussetzung für mehr Wirtschaftswachstum, das notwendig ist, damit die im bundesweiten Vergleich noch immer höchste Arbeitslosenquote in Berlin reduziert werden kann.“
Mit einer weiteren Verzögerung des Baubeginns werden die Anbindung insbesondere des Ostteils Berlins an die Stadtautobahn und an den neuen Großflughafen BBI auf Jahre hinaus verzögert. Damit werden wichtige Wachstumschancen vertan. |
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