25.02.19Potsdam

Arbeit, Leben, Zukunft: Sieben gute Ideen für Brandenburg

Die wichtigsten UVB-Positionen zur Landtagswahl 2019

1. #SmartBrandenburg: Digitalisierung beschleunigen

Die Digitalisierung gehört heute zum Leben wie Wasser, Strom und frische Luft. Der digitale Wandel birgt für Brandenburg enorme Chancen. Doch die unzureichende digitale Infrastruktur ist derzeit das größte Hemmnis. >>>> Unsere Ideen

2. Jeder kann Fachkraft sein: Alle Potenziale nutzen

Brandenburg läuft auf einen zunehmenden Mangel an Fachkräften zu. Unternehmen haben immer größere Schwierigkeiten, ihre Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu besetzen. Wirtschaft und Politik müssen gegensteuern. >>>> Unsere Ideen

3. Starke Industrie: Den Motor in Schwung halten

Brandenburgs Industrie ist vielfältig, leistungsfähig und zunehmend digital. Sie ist ein Motor der wirtschaftlichen Entwicklung und steht für Innovationen und eine hohe Wertschöpfung. Darum verdient sie die besondere Aufmerksamkeit der Politik. >>>> Unsere Ideen

4. Vorankommen: bessere Verbindungen für die Region

Brandenburg und Berlin wachsen immer stärker zusammen. Die Einwohnerzahlen im Speckgürtel steigen, doch die Infrastruktur hält nicht Schritt. Busse, Bahnen und Straßen werden voller und voller. Die Politik muss die Mobilität fördern und für einen funktionierenden Wirtschaftsverkehr sorgen. >>>> Unsere Ideen

5. Schlaues Land: Mehr Miteinander von Lehre, Forschung und Firmen

Wissen wird für Unternehmen immer wichtiger, darum brauchen sie leistungsfähige Universitäten und Hochschulen. Der Wissenschaftsetat wurde bereits erhöht, jetzt muss sich der Fokus auf den Output richten. >>>> Unsere Ideen

6. Chancen auf dem Land: Brandenburg überall lebenswert halten

Brandenburg ist vielfältig – Städte prägen das Land, aber auch viele ländliche Regionen. In den vergangenen Jahren sind viele Menschen fortgezogen. Die Politik muss für einen attraktiven ländlichen Raum sorgen. >>>> Unsere Ideen

7. Zwei Länder, eine Region: Brandenburg und Berlin enger vernetzen

Brandenburg und Berlin wachsen zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum zusammen. In wenigen Jahren wird jeder zweite Brandenburger im Berliner Speckgürtel leben. Politisch gibt es jedoch noch viel Trennendes. >>>> Unsere Ideen

Die wichtigsten UVB-Positionen zur Landtagswahl 2019

1. #SmartBrandenburg: Digitalisierung beschleunigen

Wie es werden muss: Grundlage für den digitalen Wandel ist eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Hier muss Brandenburg rasch aufholen. Die neue Landesregierung muss sich verbindliche Ziele für den Ausbau der Infrastruktur setzen, ausreichend Investitionsmittel zur Verfügung stellen und die Kommunen bei Ausschreibung und Vergabe des Netzausbaus unterstützen. Priorität bei der Anbindung an das Glasfasernetz müssen Wirtschaftszentren und Ballungsräume haben. Eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalstrategie kann nur gelingen, wenn sie von einem direkt beim Ministerpräsidenten angesiedelten Minister oder einer Ministerin für Digitalisierung vorangetrieben wird. Dort muss die operative und ressortübergreifende Umsetzung stattfinden. Die neue Digitalagentur des Landes muss Querschnittsthemen wie IT-Infrastruktur, -Sicherheit und -Prozesse bearbeiten.

2. Jeder kann Fachkraft sein: Alle Potenziale nutzen

Wie es werden muss: Brandenburg muss alle Fachkräfte-Potenziale heben. Das beginnt bei der Qualität des Schulunterrichts und der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen. Eine intensivere Berufs- und Studienorientierung an den Schulen bringt jungen Menschen einen besseren Überblick über Berufe und Karrierewege. Hinzukommen muss eine Aufwertung der dualen Ausbildung. Dazu brauchen wir besser ausgestattete Berufsschulen sowie ein intelligentes Standortkonzept. Auch die Mobilität und Unterbringung von Auszubildenden gilt es zu fördern. Die Unterstützung der Verbundausbildung kommt gerade kleinen und mittleren Firmen zugute. Die Landesregierung sollte bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote auf Unternehmensebene und bei wirtschaftsnahen Bildungsanbietern fördern. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird den Zuzug ausländischer Fachkräfte erleichtern. Die Chancen von Arbeitslosen auf dem ersten Arbeitsmarkt müssen durch eine intensive Betreuung sowie durch Gesundheitsförderung und Teil-Qualifikationen verbessert werden.

3. Starke Industrie: Den Motor in Schwung halten

Wie es werden muss: Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigt die Industrie beste Rahmenbedingungen. Beispiele sind gute Bildungsangebote, vor allem im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, eine leistungsfähige Verkehrs- und digitale Infrastruktur sowie wettbewerbsfähige Energiepreise. In der Lausitz sollten auf Dauer 20.000 industrielle und industrienahe Arbeitsplätze erhalten bleiben. Die Verkehrs-, Versorgungs- und Kommunikationsinfrastruktur in der Lausitz sind umfassend auszubauen. Im Fokus stehen dabei leistungsfähigere Bahnverbindungen mit dichteren Takten und die Ausstattung der Region mit gigabitfähigem Glasfaser. Ein Ausstieg aus der Braunkohle ist im Interesse des Wirtschaftsstandortes Deutschland nur dann möglich, wenn zugleich Versorgungssicherheit besteht und die Strompreise bezahlbar bleiben.

4. Vorankommen: bessere Verbindungen für die Region

Wie es werden muss: Die Nahverkehrsstrecken zwischen Brandenburg und Berlin müssen beschleunigt saniert und ausgebaut werden. Dazu müssen beide Länder ihre Planungskapazitäten erhöhen. Zudem sind dichtere Takte erforderlich. Eine stärkere Digitalisierung des Verkehrsnetzes, etwa der Schiene, kann die Kapazitäten deutlich steigern. Kommunen im ländlichen Raum sollen die Möglichkeit bekommen, neue Mobilitätsdienste zu erproben. Der BER muss so schnell wie möglich den Betrieb aufnehmen. Angesichts der dynamischen Entwicklung im Flugverkehr ist ein rascher Ausbau der Kapazitäten unausweichlich. Wenn am BER wesentlich mehr Passagiere und Fracht unterwegs sein werden als ursprünglich geplant, muss auch das Konzept für die Anbindung an die Infrastruktur angepasst werden. Auch der Ausbau der Straßen-Infrastruktur und eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind
unerlässlich. Hinzukommen muss die weitere Entwicklung des BER-Umfelds.

5. Schlaues Land: Mehr Miteinander von Lehre, Forschung und Firmen

Wie es werden muss: Mit einer verbesserten personellen und finanziellen Ausstattung müssen Universitäten und Hochschulen auch ihre Profile schärfen. Gleichzeitig muss der Übergang vom Studium in die Arbeitswelt so verbessert werden, dass die Absolventen ihre Zukunft in der Region sehen. Dazu kann ein leistungsfähiger Career Service beitragen, der als zusätzliche Aufgabe der Hochschulen ins Hochschulgesetz aufgenommen werden sollte. Die beliebten dualen Studiengänge sollten weiter ausgebaut werden. Neben der Vorbereitung der Studierenden auf die digitale Arbeitswelt kann ein gezielter Wissens- und Technologietransfer gerade kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen. Alle Hochschulen in Brandenburg müssen zukünftig umfassende Digitalkompetenzen vermitteln.

6. Chancen auf dem Land: Brandenburg überall lebenswert halten

Wie es werden muss: Eine gute Daseinsvorsorge ist der Schlüssel für die Zukunft des ländlichen Raums. Die Anbindung an ein leistungsfähiges Breitband-Netz und an die Verkehrs-Infrastruktur gehört zwingend dazu, ebenso erreichbare und leistungsfähige Schulen, eine moderne Verwaltung, eine angemessene medizinische Versorgung mit modernen Krankenhäusern und ambulanten Ärzten. Darüber hinaus sollte die Regierung Landkreise und Kommunen dabei unterstützen, Unternehmen und Bürgern gute Arbeits- und Lebensbedingungen zu bieten. Die Zuständigkeiten für die Entwicklung des ländlichen Raums sollten in einem Ressort gebündelt werden.

7. Zwei Länder, eine Region: Brandenburg und Berlin enger vernetzen

Wie es werden muss: Brandenburg und Berlin müssen auf allen Ebenen intensiver gemeinsam planen und handeln. Dazu sollten Brandenburg und Berlin ihre Gesetzgebung in möglichst vielen Feldern abstimmen. Ein länderübergreifender Ausbildungsmarkt wäre eine Antwort auf den Nachwuchsmangel in vielen Berufen. Eine gemeinsame Hochschulplanung kann Angebote etwa bei der Lehrerausbildung synchronisieren. In allen Bereichen rund um die Fachkräftesicherung gilt es, die Sozialpartner einzubinden. Beide Bundesländer wollen zu einer Modellregion im Gesundheitswesen werden und streben eine gemeinsame Krankenhausplanung ab 2020 an. Das Ziel muss es sein, die Hochleistungsmedizin an wenigen Standorten zu konzentrieren. Krankenhäuser der Grundversorgung im ländlichen Raum müssen erhalten, aber zu Versorgungshybriden mit stationären und ambulanten Versorgungsangeboten weiterentwickelt werden. Eine engere Abstimmung bei der Wirtschaftsförderung hilft, die unterschiedlichen Stärken beider Länder zu betonen und bei Ansiedlungen zu vermarkten.

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