31.05.23Berlin

Arbeitsmarkt im Mai: Dynamik lässt etwas nach

Schirp: „Wer seine Arbeit verliert, benötigt direkt und schnell Unterstützung“

„Deutschland steckt in der Rezession, die Konjunktur in der Hauptstadtregion läuft aber noch ein wenig besser. Das zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt." Mit diesen Worten kommentierte der stellvertretende UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp die Arbeitsmarkt-Zahlen vom Mai 2023.

Die Arbeitslosigkeit gehe saisonbedingt zurück, allerdings sei die Jobdynamik schon einmal stärker gewesen, erklärte er. "Die Arbeitsagenturen sollten diejenigen, die jetzt arbeitslos werden, schnell und intensiv unterstützen, damit sie direkt wieder in der Berufswelt Anschluss finden", forderte Schirp. „Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor sehr aufnahmefähig, vor allem im Fachkräfte- und im MINT-Bereich."

Berlin: Arbeitslosenzahl um 11.000 höher als im Vorjahresmonat

In Berlin haben die Arbeitsagenturen fast 11.000 zusätzliche Arbeitslose gegenüber dem Mai 2022 registriert. Das gehe auch auf die Flüchtlinge aus der Ukraine zurück, erklärte die UVB.

Schirp: „Dass die Unternehmen immer noch in beachtlichem Maß neue Jobs schaffen, ist ein gutes Zeichen und liegt auch an der besonderen Struktur der Berliner Wirtschaft. Der Senat muss nun mit einer beherzten Politik seine Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umsetzen, vor allem jene, die die Qualität des Standorts verbessern."

Brandenburg: Industrie und Bau verhaltener

In Brandenburg steige die Arbeitslosenzahl mit plus 8.000 ebenfalls deutlich. „Stärker als in Berlin spielt hier die verhaltene Lage im verarbeitenden Gewerbe eine Rolle. Auch auf dem Bau und in der Gastronomie wachsen die Bäume nicht mehr in den Himmel", führte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer weiter aus. „Allgemein ist die Nachfrage nach gutem Personal aber weiter stabil.“

 

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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