13.03.17Berlin-Brandenburg

Das ist „Starke Schule“!

Alle zwei Jahre zeichnet der Schulwettbewerb „Starke Schule“ bundesweit die allgemein bildenden Schulen aus, die sich in herausragender Weise für ihre Schülerinnen und Schüler einsetzen und ihnen so einen erfolgreichen Start in Ausbildung und Arbeit ermöglichen.

Prämiert werden inklusive und individuelle Lehr- und Lernkonzepte, erfolgreiche Methoden zur Qualitätsentwicklung, innovative Verfahren zur Einbindung von Eltern in Bildungs- und Entscheidungsprozesse, eine enge Vernetzung mit dem regionalen und lokalen Umfeld sowie eine starke Berufsorientierung mit einem auf Nachhaltigkeit angelegten stufenförmigen Ansatz. Getragen wird der Wettbewerb von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber (BDA), der Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit und der Deutsche Bank Stiftung. Stellvertretend für die Arbeitgeber übergab UVB-Geschäftsführer Sven Weickert in diesem Jahr den Preis an die erstplatzierte Schule in Brandenburg.

Brandenburg

 Zu den Gewinnern des diesjährigen Landespreises in Brandenburg gehören die Oberschule „Ehm Welk“ in Lübbenau/Spreewald, die Libertasschule Löwenberg Grund- und Oberschule im Löwenberger Land und die Jean-Clermont-Schule Sachsenhausen in Oranienburg. Übergeben wurden die Preise bei einer Festveranstaltung im Brandenburgsaal der Staatskanzlei von Bildungsstaatssekretär Dr. Thomas Descher.

Die Oberschule „Ehm Welk“ in Lübbenau/Spreewald überzeugte die Jury durch ihr exzellentes Schulmanagement und eine angenehme Lernatmosphäre. Auch das differenzierte Lernkonzept, das Schüler individuell fördert und sich in hohen Übergangsquoten niederschlägt, fand in der Jury-Bewertung hohe Beachtung. Dafür erhielt die Schule neben dem ersten Preis auch eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro.

Den zweiten Platz belegte die Libertasschule Löwenberg Grund- und Oberschule im Löwenberger Land. Sie setzte sich vor allem mit ihrem gelungenen Konzept zur Ausbildungsvorbereitung gegen die Mitbewerber durch. Alle Schülerinnen und Schüler der Schule schaffen den Übergang in eine betriebliche Ausbildung oder den Wechsel in eine weiterführende Schule. Dafür wurde die Schule mit einer Prämie in Höhe von 3.500 Euro belohnt.

Überzeugen konnte auch die Jean-Clermont-Schule Sachsenhausen in Oranienburg – insbesondere mit ihrem Projekt zur Förderung leistungsschwächerer Schüler und einen kontinuierlichen Schulentwicklungsprozess. Dafür gab es den dritten Platz und 2.000 Euro.

In seiner Laudatio betonte UVB-Geschäftsführer Sven Weickert die wachsenden Herausforderungen von Schulen in Zeiten des digitalen Wandels. Die zunehmend digitalisierte Arbeitswelt erfordere auch von den Schülerinnen und Schülern neue Schlüsselkompetenzen, die kontinuierlich entwickelt werden müssen. „Lebenslanges Lernen wird zur Normalität“, fasst er zusammen. Das bedeute auch für Schulen einen stetigen Entwicklungsprozess bei Lehr- und Lernkonzepten. Den ausgezeichneten Schulen gelinge dies in vorbildlicher Weise.

Berlin

In Berlin hatten die Schule an der Haveldüne und die Paul-Löbe-Schule die Nase vorn. Auch sie überzeugten die Jury mit individuellen Förderprogrammen, einer systematischen Schulentwicklung und einem breitgefächerten Angebot zur Berufsorientierung.

Für ihre hohe Qualität bei der Erziehungs- und Bildungsarbeit erhielt die Schule an der Haveldüne den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Der zweite Platz ging mit einem Preisgeld von 3.500 Euro an die Paul-Löbe-Schule, die sich durch ihr großes Kooperationsnetzwerk und ihre starke Partnerschaft mit regionalen Unternehmen auszeichnet.

Starke Schule
Schulleitungen, Lehrkräfte, Schüler und Laudatoren der starken Schulen in Brandenburg. © Gemeinnützige Hertie-Stiftung/dominik buschardt fotografie

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