15.09.15Berlin

Fit für die Berufswahl dank „Praktischem Lernen“

UVB und VME stiften Förderpreis für erfolgreiche Schulprojekte
Fit für die Berufswahl
Schülerinnen freuen sich über die Auszeichnung ihrer Schule © PSW 2015 - Partner Schule Wirtschaft

Wie hoch ist der Energieverbrauch unserer Schule? Was muss ich tun, um aus einem Schulhof einen Spielhof zu machen? Und wie schreibe ich ein Theaterstück? Dies sind nur einige Beispiele für erfolgreiche Schulinitiativen zum „Praktischen Lernen“ in Berlin. Die besten wurden heute mit dem Förderpreis „Praktisches Lernen und Schule e.V. 2015“ ausgezeichnet. Der von den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg (UVB) und dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Berlin-Brandenburg (VME) gestiftete Preis soll Lehrerinnen und Lehrer motivieren, sich noch stärker für das anschauliche Lernen zu engagieren und entsprechende berufsorientierende Projekte in den Unterricht oder auch in Arbeitsgemeinschaften einzubinden.

„Praktisches Lernen verbindet lebensnah die Theorie mit der Praxis und hilft Schülerinnen und Schülern, ihre Interessen und Stärken zu erkennen“, sagte dazu UVB-Geschäftsführer Sven Weickert. „Das ist der erste Schritt auf dem Weg zur richtigen Berufs- oder Studienwahl. Damit passt der Förderpreis ideal in unsere schulpolitische Strategie zur Stärkung der individuellen Berufs- und Studienorientierung.“

Ausgeschrieben wird der Förderpreis „Praktisches Lernen“ unter dem Motto „Verstehen fängt mit Selbermachen an!“durch den Förderverein Berlin – Praktisches Lernen und Schule e.V. (PLuS e.V.) in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. 18 Einsendungen aus Sonderschulen, Grundschulen, Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien wurden von der Jury als herausragende Beispiele für das lebensnahe Lernen ausgewählt. 

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Berlin, würdigte die Leistungen der Schulen. „Es freut mich besonders, dass diesmal sowohl eine Schule mit dem Thema Lampedusa als auch eine Schule mit einem  Projekt mit Schülerinnen und Schülern aus Willkommensklassen zu den Preisträgern gehören. Dadurch wird deutlich, wie unsere Schulen sich mit dem aktuellen Thema Flüchtlinge auseinandersetzen. Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger und einen Dank an die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg und den Verband der Metall- und Elektroindustrie Berlin-Brandenburg, die wie in den Jahren zuvor einen großen Teil der Preisgelder bereit gestellt haben“, sagte Scheeres.

Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen die breite Vielfalt, mit denen Schülerinnen und Schülern Wissen ganz praktisch vermittelt wird. Es wurde geforscht, gebaut, inszeniert und aufgeführt, untersucht, organisiert und getextet. Auf verschiedenste Art und Weise haben die Schulen das aktive Lernen gestärkt und ihren Schülerinnen und Schülern geholfen, Hintergründe besser zu erkennen und Erfahrungen für den eigenen beruflichen Werdegang zu sammeln. Die Liste aller Preisträger finden Sie hier.

Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. (VME) vertritt die Interessen der größten Industriebranche der Region. Er ist regionaler Tarifpartner der Branchengewerkschaften der M+E-Industrie. Daneben setzt er sich für die Belange seiner Unternehmen in der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik ein. Dem VME gehören 138 Unternehmen an. Auf Bundesebene ist der VME mit anderen regionalen Metallarbeitgeberverbänden im Dachverband GESAMTMETALL zusammengeschlossen. Der VME ist der größte Mitgliedsverband der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).

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