03.12.19Berlin

Industrie will Auto-Ausstellung IAA nach Berlin holen

Der Steuerungskreis Industriepolitik setzt sich dafür ein, die Leitmesse der Mobilität in der Hauptstadt zu veranstalten

Der Steuerungskreis Industriepolitik (SKIP) unterstützt die Idee, die Internationale Automobilausstellung nach Berlin zu holen. Die Stadt hat sich offiziell beim Messe-Veranstalter, dem Verband der Automobilindustrie, beworben.

Die SKIP-Partner haben dazu eine Erklärung veröffentlicht:

Berlin und die IAA – das passt! Steuerungskreis Industriepolitik unterstützt die Bewerbung Berlins

Das Land Berlin hat sich Ende November als neuer Messestandort für die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) beworben. Die IAA will sich wandeln zu einer modernen Messe für integrierte Mobilitätsangebote. Diesen Wandel zu einer IAA 2.0 begrüßen wir und unterstützen als Verbände, Kammern und Gewerkschaften das Land Berlin bei seiner Bewerbung. Wir sind sicher, dass Berlin und die IAA gemeinsam die Mobilität der Zukunft gestalten können und von dem IAA-Zuschlag ein weiterer wichtiger Impuls für die Mobilitäts-Industrie in der Stadt ausgehen wird. 

Siemensstadt 2.0, Tesla - Erfolge der Hauptstadt

Der Steuerungskreis Industriepolitik (SKIP) arbeitet kontinuierlich für das Ziel, dass Berlin seine nach der Wende stark eingebüßten Industriepotenziale wieder ausbaut. Wir können insgesamt Erfolge in der Stabilisierung der Berliner Industrie verzeichnen, auch wenn es immer wieder zu schwierigen Situationen kommt. Und wir können wichtige Erfolge verzeichnen: Vor kurzem getroffene Entscheidungen wie die zur Siemensstadt 2.0 und die Tesla-Ansiedlung in der Metropolregion Berlin-Brandenburg zeigen, dass Berlin wieder stärker in den Fokus industrieller Produktion rückt. Wir sehen darin einen wichtigen Anknüpfungspunkt auch für eine „Berliner“ IAA.

Durch die wissenschaftliche Begleitung des SKIP wurde in der Studie „Industrie in der Stadt“ eindrücklich herausgearbeitet, wie stark die Berliner Potenziale in der ganzen Breite der zur Mobilität zählenden Industriezweige sind. Mit BMW, Mercedes, IAV, Siemens, Stadler, Bombardier und anderen Industriebetrieben, aber auch der Deutschen Bahn, der S-Bahn und der BVG sind schon jetzt führende Unternehmen in oder bei Berlin tätig. Wir sehen hier gute Entwicklungsperspektiven für moderne Wertschöpfung und gute Arbeit bei Industrie und Dienstleistern. Der Steuerungskreis Industriepolitik will die industrielle Seite der Energie- und der Mobilitätswende zum roten Faden seiner Arbeit entwickeln und dies gern auch mit Blick auf die IAA zeigen.

Klimaschonende und zukunftsträchtige Mobilität kommt aus Berlin

Weltweit sehen wir den starken Trend in die Städte. Die damit verbundenen Herausforderungen an Mobilitätslösungen sind ein weiteres starkes Argument, warum die IAA sich unter den denkbaren deutschen Messestandorten für Berlin entscheiden sollte. Denn hier wird nicht nur geforscht, entwickelt und produziert, hier können Lösungen ausprobiert und gezeigt werden. Die Stadt setzt auf einen modernen integrierten Mix von klimaschonenden und zukunftsträchtigen Mobilitätsarten. Dazu gehören zum Beispiel der gut ausgebaute ÖPNV, der Ausbau von Elektromobilität, die Fahrradstrategie, autonomes Fahren als Modellstadt des Bundes und die vielfältigen Sharingangebote. 

Mitglieder im SKIP sind neben den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg der Senat, die Industrie- und Handelskammer Berlin, die Handwerkskammer Berlin, der Deutsche Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg, die IG Metall, die IG BCE Berlin-Mark Brandenburg, die Investitionsbank des Landes Berlin, Berlin Partner sowie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Berlin-Brandenburg.

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

Ihr Ansprechpartner zum Thema

Sven Weickert
Geschäftsführer
Sven
Weickert
Telefon:
+49 30 31005-141
Telefax:
+49 30 31005-240
E-Mail:
Weickert [at] uvb-online.de

Pressekontakt

Carsten Brönstrup
Abteilungsleiter Presse und Kommunikation, Pressesprecher
Carsten
Brönstrup
Telefon:
+49 30 31005-114
Telefax:
+49 30 31005-166
E-Mail:
Broenstrup [at] uvb-online.de