15.02.19

KAUSA Servicestelle Brandenburg jetzt mit namhaftem Beirat

Der Beirat der KAUSA Servicestelle Brandenburg hat sich am 29. Januar 2019 unter Vorsitz von Frau Dr. Friederike Haase, Leiterin der Abteilung Arbeit, Qualifikation und Fachkräfte im brandenburgischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF), in Potsdam konstituiert. Daniel Wucherpfennig, Abteilungsleiter des Bezirks Berlin-Brandenburg des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Der KAUSA-Beirat kommt zweimal jährlich zusammen, um sich über die Arbeit der KAUSA Servicestelle Brandenburg zu informieren und sich über aktuelle Praxiserfahrungen auszutauschen. Die KAUSA Servicestelle kooperiert eng mit einer wachsenden Anzahl von Ausbildungsbetrieben und vielen Netzwerkpartnern, damit junge Migrantinnen und Migranten mit und ohne Fluchterfahrung sowie deren Eltern zu informieren. Ziel ist es, ihnen das erforderliche Wissen über die Chancen der Berufsausbildung in der Region zu vermitteln und sie für Berufe zu begeistern, in denen Fachkräfte gesucht werden und die den Familien ein gutes Auskommen ermöglichen.

Dabei geht es darum, gute Berufswahlentscheidungen zu ermöglichen, Unternehmen mit passenden Bewerbern zusammenzubringen und die dafür nötigen vorhandenen Strukturen im Umfeld zu stärken und auszubauen. Außerdem ist wichtig, geeignete Formate für die gemeinsame Arbeit auszuprobieren, zu lernen, was funktioniert und was nicht. Der Beirat wird nun regelmäßig die aktuellen Problemstellungen analysieren und bewerten, Erfahrungen austauschen und im Spiegel der Herausforderungen für das Land Brandenburg erörtern. Auf diese Weise sollen neue Ideen für gemeinsame, nachhaltige Handlungsansätze gefunden werden.

Dr. Friederike Haase sagte: „Ich freue mich über die Bereitschaft aller Partner, die KAUSA Servicestelle Brandenburg durch die Mitarbeit in unserem neu gegründeten Beirat zu unterstützen. Die KAUSA Servicestelle Brandenburg hat sich in den vergangenen anderthalb Jahren zu einer festen Größe in der Brandenburger Akteurslandschaft etabliert. Es wurden diverse Zugänge zu den Zielgruppen geschaffen und eine verbindliche Zusammenarbeit mit weiteren Trägern, beispielsweise der Assistierten Ausbildung Brandenburg, eingegangen. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Hauptfördermittelgeber, der das Projekt, neben der Kofinanzierung aus Landesmitteln, möglich gemacht hat.“

Die Arbeit von KAUSA soll in den kommenden Monaten drei Schwerpunkte umfassen. Neben der wichtigen Beratungs- und Vermittlungstätigkeit für die Jugendlichen hat die Unterstützung von kleinen und mittelständigen Unternehmen (KMU) hohe Priorität. Zudem soll der Kontakt zu den Eltern der jungen Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten vertieft werden, um sie von den Vorteilen des deutschen Ausbildungssystems zu überzeugen. Die beiden letztgenannten Aufgaben sollen mit Blick auf das bevorstehende Ausbildungsjahr stärker in den Fokus der Arbeit gerückt werden.

Mitglieder des neuen KAUSA-Beirats sind:

  • Lore Wieland, Referatsleiterin, Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Dr. Sonja Baron, Referentin, Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Dr. Friederike Haase, Abteilungsleiterin, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg
  • Sabine Zimmer, Abteilungsleiterin, Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
  • Wioletta Wlodarczyk, Referatsleiterin, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
  • Ralf-Michael Rath, Arbeitsmarktpolitik, Unternehmensverbände Berlin Brandenburg (UVB)
  • Daniel Wucherpfennig, Planung und Koordinierung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
  • Dusan Djordan, Leiter des Fachbereichs Ausbildungsmarkt Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Berlin-Brandenburg
  • Wolfgang Spieß, Geschäftsführer Bildung, Industrie- und Handelskammer Potsdam
  • Andreas Körner-Steffens, Abteilungsleiter Berufsbildung, Handwerkskammer Potsdam

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