25.03.20

ÖPNV trotz Corona-Krise aufrechterhalten

Amsinck: „Unternehmen müssen so gut es geht arbeitsfähig bleiben"

Die Wirtschaft in der Hauptstadtregion warnt davor, das Angebot im öffentlichen Nahverkehr angesichts der Corona-Krise weiter zu reduzieren.

„Die Beschäftigten wollen zuverlässig und vor allem sicher zur Arbeit kommen. Angesichts des reduzierten Zug-Angebots etwa bei der BVG ist das derzeit aber nicht überall gegeben. In einer vollen Bahn oder in einem vollen Bus steigt das Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren“, sagte Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), am Mittwoch in Berlin.

„Die BVG sollte zumindest in den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am späten Nachmittag das gewohnte Angebot fahren. Sonst wird es für die Menschen noch schwieriger, an ihren Arbeitsplatz zu kommen.“ Damit bestünde die Gefahr, dass das Wirtschaftsleben noch stärker eingeschränkt wird als ohnehin schon.

Amsinck: „Die Unternehmen müssen so gut es geht arbeitsfähig bleiben, damit die Corona-bedingten Verluste nicht noch weiter steigen. Dem öffentlichen Nahverkehr kommt hier eine ganz besondere Aufgabe zu.“

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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