29.07.21

Schirp: Positive Entwicklung des Arbeitsmarktes durch höhere Impfquote sichern

Berlin noch im Aufholprozess, Brandenburg wieder auf Vorkrisenniveau

Zu den Arbeitsmarkt-Zahlen für den Monat Juli erklärt der stellvertretende UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp:

„Die Unternehmen in Berlin und Brandenburg haben im Juli erneut mehr Fachkräfte nachgefragt. Dabei gibt die Hauptstadtregion ein zwiespältiges Bild ab. Während sich Berlin noch im Aufholprozess befindet, startet Brandenburg weiter durch. Dort erreicht die Zahl der offenen Stellen bereits wieder das Vorkrisenniveau. Arbeitslose Menschen in der Hauptstadt sollten den Blick daher noch intensiver auf das Umland richten, wo sie zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten finden. Dies gilt in besonderem Maße auch für Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen.“

In Berlin ist die Arbeitslosenzahl weniger stark als sonst in Ferienmonaten auf rund 200.800 gestiegen, die Arbeitslosenquote lag bei 9,9 Prozent. In Brandenburg ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr kräftig zurückgegangen und liegt nun bei 77.800. Die Arbeitslosenquote beträgt jetzt nur noch 5,8 Prozent.

"Wir brauchen dringend eine höhere Impfquote."

„Es ist sehr erfreulich, dass in Berlin und Brandenburg weiter verstärkt Arbeitskräfte nachgefragt werden, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer. „Damit endlich auch die besonders hart getroffenen Branchen Einzelhandel, Tourismus und Gastgewerbe wieder in Schwung kommen, brauchen wir dringend eine höhere Impfquote. Alle, die sich jetzt impfen lassen, leisten einen Beitrag dazu. Je mehr Menschen geimpft sind, desto geringer ist die Gefahr, dass politische Entscheidungen diesen Trend wieder abwürgen.“

Auf dem Ausbildungsmarkt in Berlin und Brandenburg bieten sich jungen Menschen weiter sehr gute Chancen. Aktuell suchen die Unternehmen noch motivierten Nachwuchs für fast 11.500 Lehrstellen. Angesichts der nach wie vor hohen Zahl an unversorgten Bewerbern appelliert UVB-Vize Alexander Schirp an die jungen Menschen, noch bis zum Ferienende aktiv zu bleiben und die Beratungsangebote der Jugendberufsagentur wahrzunehmen. Die Unternehmen sollten ihre Suche unbedingt auch über den 1. September hinaus fortsetzen, damit noch möglichst viele junge Menschen und Betriebe zusammenfinden.

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Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

Arbeitsmarktbericht

Arbeitsmarktbericht Berlin-Brandenburg
Juli 2021

Beschäftigung in Berlin und Brandenburg

Bericht der Regionaldirektion

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Regionaldirektion Berlin-Brandenburg

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