30.09.20

"Senat muss erklären, auf welcher wissenschaftlichen Basis diese Entscheidung beruht"

Zur Entscheidung des Berliner Senats, eine Maskenpflicht auch in Büros einzuführen, erklärt UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck:

„Die Unternehmen haben sich sehr frühzeitig und eigenverantwortlich um ausgefeilte Hygienekonzepte an den Arbeitsplätzen gekümmert. Zudem werden Home-Office-Regelungen intensiv genutzt. Auch deshalb ist die Ansteckungsgefahr an den allermeisten Arbeitsplätzen nach allem, was wir wissen, gering. Die Produktion und die Arbeit in den Büros aufrecht zu erhalten, liegt ja im ureigensten Interesse der Betriebe.

Die Hygiene- und Abstandsvorschriften am Arbeitsplatz hat kürzlich erst Bundesarbeitsminister Hubertus Heil durch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel, an die die Arbeitgeber nach dem Arbeitsschutzgesetz gebunden sind, umfassend präzisiert.

Uns ist unverständlich, warum Berlin mit der Einführung einer Maskenpflicht in Büros jetzt einen Sonderweg beschreiten will. Hier muss der Senat fundiert erklären, auf welcher wissenschaftlichen Basis diese Entscheidung beruht.“

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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