21.07.20Berlin

„Überbrückungshilfen sind gut, können aber Umsatz und Aufträge nicht ersetzen“

Der Berliner Senat will die Wirtschaft unterstützen. Die Firmen brauchen vor allem eines sehr dringend.

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg begrüßen die Maßnahmen, mit denen der Berliner Senat die Unternehmen unterstützen will. „Die Berliner Wirtschaft geht durch ein tiefes Tal. Spät, aber nicht zu spät hilft die Politik nun den Branchen, die in den vergangenen Jahren besonders zu Berlins Wachstum beigetragen haben und die gegenwärtig besonders unter der Krise leiden – die Start-ups, die Messe- und Kongressbranche und damit auch das Tourismus- und Hotelgeschäft", sagte Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck.

Die beschlossene Digitalprämie könne einen Beitrag dazu leisten, den digitalen Wandel zu unterstützen, gerade in kleinen und mittleren Firmen. Angesichts der beschleunigten Transformation müssten sie unbedingt auf der Höhe der Zeit bleiben.

"Doch alle staatlichen Programme bringen nur für kurze Zeit Entlastung", gab Amsinck zu bedenken. "Entscheidend wird sein, dass die Firmen möglichst bald bei Umsatz und neuen Aufträgen wieder zulegen können.“

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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