15.10.14

UVB: Absenkung der EEG-Umlage bringt keine Trendwende

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Wettbewerbsnachteile für die Wirtschaft müssen beseitigt werden

Heute wurde in Berlin die EEG-Umlage für das Jahr 2015 bekanntgegeben. Dazu sagte Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) Christian Amsinck: „Die geringfügige Absenkung der EEG-Umlage ist leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Eine Seitwärtsbewegung auf dem aktuell bereits sehr hohen Niveau hilft der Wirtschaft nicht weiter.“

Amsinck erklärte: „Die Stromkosten werden für die Wirtschaft in der Region immer mehr zum Standortfaktor. Doch die durchschnittlichen Industriestrompreise in der Region liegen über dem Bundesniveau und deutlich über dem europäischen Mittel. Gleichzeitig konkurrieren insbesondere exportorientierte und energieintensive Unternehmen mit Wettbewerbern zum Beispiel aus den USA, die nur einen Bruchteil der hiesigen Energiekosten zu tragen haben. Für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen ist es daher dringend erforderlich, die Energiekosten zu senken. Dazu muss das EEG grundlegend reformiert werden. Eine Möglichkeit der sofortigen Entlastung liegt in der Absenkung der Steuern und Abgaben durch die Politik, denn rund 50 Prozent der Stromkosten basieren auf Steuern und Abgaben“, fuhr Amsinck fort.

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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