03.09.15

UVB zu INSM-Bildungsmonitor: Durchwachsenes Zeugnis für die Hauptstadtregion

Die Studie bestätigt die Forderung der Wirtschaft, die Schulen in Berlin und Brandenburg leistungsfähiger zu machen und stärker auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt auszurichten. | © Fotolia 2016 / Robert Kneschke

Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), zu den Ergebnissen des Bildungsmonitors, einem Vergleich der Bildungssysteme der 16 Bundesländer im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM):

„Der aktuelle Bildungsmonitor stellt der Hauptstadtregion ein durchwachsenes Zeugnis aus: Trotz Fortschritten in einigen Bereichen stehen beide Länder unverändert vor großen Herausforderungen – Berlin etwa bei der Schulqualität, Brandenburg bei der Leistungsfähigkeit der Hochschulen. Beim Aufholprozess gegenüber anderen Bundesländern brauchen wir noch mehr Tempo."

Amsinck weiter: "Die Studie bestätigt die Forderung der Wirtschaft, die Schulen in Berlin und Brandenburg leistungsfähiger zu machen und stärker auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt auszurichten. Reformen wie der neue  Rahmenlehrplan, die Landeskonzepte zur Berufs- und Studienorientierung und die Jugendberufsagenturen gehen in die richtige Richtung. Berlin ist Spitze bei der Forschung: Das erleichtert die Ansiedlung innovativer Unternehmen. Das Brandenburger Hochschulsystem hat hier noch deutlichen Nachholbedarf. Positiv ist, dass sich die Förderung schwächerer Schüler in beiden Ländern schon deutlich verbessert hat. Langfristig bedeutet das mehr Chancen und eine wirkungsvollere Integration – das ist gerade mit Blick auf die steigenden Flüchtlingszahlen wichtig.

Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft hängt in hohem Maße von gut ausgebildetem Nachwuchs aus den Schulen und Hochschulen der Hauptstadtregion ab. Dafür brauchen wir ein leistungsfähigeres Bildungssystem.“

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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