18.09.23Berlin

Industrie: Hier wächst was in Berlin

Das wäre eine Nachricht: Die Industrie in Berlin und Brandenburg hat sich zu einem der Zugpferde der regionalen Wirtschaft gemausert. Technologisch ist sie auf der Höhe der Zeit, ihre Lösungen für die Herausforderungen unserer Tage sind überall gefragt. Die Beschäftigung legt spürbar zu.

Träumerei? Keineswegs! Nach schwierigen Jahren des Strukturwandels nach der Einheit deutet vieles darauf hin, dass die Industrie jetzt vor einer Renaissance steht. Das wurde auch jüngst auf einer Tagung des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik deutlich. Die Exportquote der Industriefirmen zeigt schon jetzt nach oben, ebenso der Umsatz je Beschäftigtem.

Warum das so ist? Weil die Region bei Zukunftstechnologien bestens aufgestellt ist. Rund um Tesla hat sich eine Kette von Zulieferern gebildet, die in die Region ausstrahlt. Bei erneuerbaren Energien ist Brandenburg ohnehin stark, bald will die Leag in einer neuen Fabrik grünen Strom in Gigawatt-Größenordnungen herstellen. Berlin punktet mit einer guten Position bei digitalen, hocheffizienten Produktionstechnologien: Künstliche Intelligenz, Robotik, virtuelle Realitäten oder 3D-Druck kommen bei Mercedes,  Rolls-Royce oder bei der Deutschen Bahn zum Einsatz. Dutzende Start-ups und Industriefirmen entwickeln zusammen mit Hochschulen clevere Fertigungsschritte, etwa im Werner-von-Siemens-Center for Science and Industry. Bei den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg bringen wir diese Akteure zusammen, damit sie die nächsten Schritte bei der Fertigung von morgen gemeinsam gehen.

Kurz: Die Industrie der Hauptstadtregion ist auf dem Weg, sich ein starkes, technologielastiges Profil zu erarbeiten. Und das trotz der aktuell eher ungünstigen Rahmenbedingungen, Stichwort Strompreise. Hier wächst etwas.

Pressekontakt

Carsten Brönstrup
Abteilungsleiter Presse und Kommunikation, Pressesprecher
Carsten
Brönstrup
Telefon:
+49 30 31005-114
Telefax:
+49 30 31005-166
E-Mail:
Broenstrup [at] uvb-online.de