22.04.26

Berufsstart ohne Klischees: Wirtschaft lädt Jugendliche zu „Girls’Day“, „Boys’Day“ und „Zukunftstag“

Tausende Angebote für den Nachwuchs in der Hauptstadtregion – Schirp: „Ausbildungsbereitschaft in den Betrieben ist hoch“

Über Berufsbilder informieren, Karrierewege aufzeigen, Rollenklischees aufbrechen – das ist das Ziel der Aktionstage „Girls’Day“, „Boys’Day“ und „Zukunftstag“. Auch in Berlin und Brandenburg können junge Menschen an diesem Donnerstag (23. April) spannende Berufsfelder in zahlreichen Unternehmen und Institutionen erkunden und Informationen darüber einholen. Der Gedanke: Während Unternehmen beim „Girls’Day“ gezielt für Berufe werben, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, können Jungen beim „Boys’Day“ in eher frauentypische Berufsfelder hineinschnuppern. Auch der Brandenburger „Zukunftstag“ bietet Berufsorientierung unabhängig von traditionellen Rollenklischees.

„Girls an der Werkbank“, „Roboter zum Anfassen“, „Schnuppertag in einer Kita“ – viele Unternehmen nutzen die Aktionstage, um über Berufsbilder in ihrem Bereich zu informieren.  In Berlin gibt es Angebote für mehr als 12.400 Jugendliche, in Brandenburg werden rund 9.000 Jugendliche erwartet.

„Die Aktionstage sind für die Unternehmen in unserer Region ein Anlass, um gezielt um Nachwuchs zu werben“, sagt UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp. „Das große und vielfältige Angebot zeigt, wie wichtig der Wirtschaft eine frühzeitige und praxisnahe Berufs- und Studienorientierung ist. Angesichts des sinkenden Angebots an Arbeitskräften ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe hoch. Das zeigt einmal mehr, dass der Vorwurf eines angeblich mangelnden Engagements der Wirtschaft ins Leere läuft.“

Aktuell sind in Berlin und Brandenburg noch mehr als 14.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Hinzu kommen tausende Stellen, die die Unternehmen bei den Arbeitsagenturen nicht melden. Eine Auswertung zeigt, dass rund die Hälfte der Unternehmen durch den Aktionstag in den vergangenen Jahren potenzielle Auszubildende gewonnen hat. Gerade für Branchen oder Berufe, die bei Jugendlichen weniger im Fokus stehen, bieten „Girls’Day“, „Boys’Day“ und „Zukunftstag“ eine wichtige Möglichkeit, sich zu präsentieren und Vorurteile abzubauen. Vier von fünf Unternehmen geben an, dass sie durch ihre Teilnahme bei jungen Menschen bekannter geworden sind.

Disclaimer

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

Weitere Informationen

Pressekontakt

Carsten Brönstrup
Abteilungsleiter Presse und Kommunikation, Pressesprecher
Carsten
Brönstrup
Telefon:
+49 30 31005-114
Telefax:
+49 30 31005-166
E-Mail:
Broenstrup [at] uvb-online.de