Bildung und Wissenschaft
Kapital für kluge Köpfe
Nur mit erstklassig ausgebildeten Fachkräften können unsere Unternehmen die Zukunft gewinnen.
Viele Vergleichstests zeigen aber, dass Brandenburg bei der Schulqualität noch eine Menge Arbeit vor sich hat. Hier brauchen wir mehr Gestaltungswillen, damit die jungen Menschen mit besseren Voraussetzungen und Qualifikationen in die Arbeitswelt gehen.
Die Brandenburger Wissenschaft kann einen größeren Beitrag zur Innovationsfähigkeit leisten. Dafür braucht es klare Governancestrukturen, eine aufgabengerechte Finanzierung, eine stärkere Profilierung in Studium und Lehre sowie einen umfassenden Personal-, Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Ergebnisse des Bildungsmonitors 2023
Quelle: INSM-Bildungsmonitor 2023, Grafik: © UVB 2024
- Wir brauchen einen Ausbau der frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangebote mit mehr Qualität und mehr Verlässlichkeit. Die berufliche Orientierung an den Schulen muss besser werden. Dazu sind mehr Betriebserkundungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte nötig. Zudem muss es einfacher werden, Praktika zu absolvieren und die Arbeitswelt kennenzulernen.
- Bei der Umsetzung digitaler Unterrichtsmodelle ist mehr Tempo gefragt. Nur dann wird die Distanzbeschulung auch für Berufsschulen möglich.
- Im Land Brandenburg bieten acht staatliche Hochschulen mehr als 35 duale Studienangebote an. Je nach Nachfrage braucht die Wirtschaft hier mehr Kapazitäten.
- Das Lehramtsstudium muss ausgebaut werden. Für Berufsschullehrerinnen und -lehrer sollte das Land an den Hochschulen duale Studienmodelle entwickeln.
- In die anwendungsbezogene Forschung an den Hochschulen muss mehr investiert werden.
- Die Career-Service-Stellen der Hochschulen, die den Übergang in den Beruf erleichtern sollen, müssen langfristig finanziell gesichert werden.