20.09.21Brandenburg

Bündnis für Gute Arbeit trifft Vereinbarungen zur Fachkräftesicherung

Auf Einladung von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke fand am 16. September 2021 die diesjährige Sitzung der Partner des Bündnisses für Gute Arbeit Brandenburg statt. Dem Bündnis gehören unter anderem verschiedene Landesministerien, die Sozialpartner, die Kammern sowie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit an.

In seiner Begrüßung dankte Ministerpräsident Dr. Woidke allen Akteuren dafür, dass Wirtschaft und Beschäftigte in Brandenburg die Pandemie ohne Strukturbrüche bewältigt hätten. Der Blick nach vorn biete mit verschiedenen Ansiedlungen und Investitionen wie u.a. von Tesla, BASF, Deutsche Bahn und Microvast Anlass zu Optimismus.

Wichtig sei es, die Chancen, die sich mit Transformation und Digitalisierung verbinden, zu nutzen, den gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Berlin weiter zu entwickeln und die Herausforderungen im Bereich der Fachkräftesicherung zu meistern.

Haupttagesordnungspunkt der Sitzung war die Fortschreibung des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses für die Jahre 2021 - 2023. Darin verständigten sich die Partner über Ziele  und konkrete Arbeitsschwerpunkte zur Stärkung der dualen Ausbildung. Angesprochen sind dabei insbesondere die Punkte berufliche Orientierung,  Zukunftsfähigkeit der beruflichen Schulen, Mobilität und Unterbringung von Auszubildenden sowie die Anpassung der Ausbildungsinhalte an die Anforderungen, die sich mit Digitalisierung und Transformation verbinden.

UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck bekundete in der Sitzung Bereitschaft und Interesse der UVB, an der weiteren Umsetzung der Vereinbarung aktiv mitzuarbeiten und betonte darüber hinaus, die Notwendigkeit, die Region Berlin-Brandenburg zu einem gemeinsamen Ausbildungsmarkt weiter zu entwickeln.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war ein Zwischenbericht der Arbeit des Regionalen Zukunftszentrums Brandenburg. Als mit Bundes- und Landesmitteln gefördertes Projekt hat das Zukunftszentrum die Aufgabe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten bei der Gestaltung von Digitalisierung und Transformation in der Arbeit zu unterstützen. Schwerpunkte setzt das Zukunftszentrum dabei auf die Bereiche Handwerk und Pflege, wobei der Projektteil Pflege auf Unternehmensseite von der bbw-Akademie betreut wird.

Abschließend empfahl das Bündnis die Umsetzung einer Anwerbeoffensive für ausländische Fachkräfte auf Basis des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sowie weitere Anstrengungen zur Nutzung des Erwerbspotentials von ausländischen Menschen, die bereits in Brandenburg leben.

Die UVB wies in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit hin, die Ausländerbehörden in den Landkreisen so aufzustellen, dass Anträge auch bei steigender Fallzahl zügig und kompetent bearbeitet werden könnten. Dies gelte insbesondere für den Landkreis Dahme-Spreewald. Die dortige Ausländerbehörde übernimmt einen großen Teil der Aufgaben in den ausländerrechtlichen Verfahren zentral für das gesamte Land Brandenburg.

Die gemeinsame Pressemitteilung zur Sitzung des Bündnisses für Gute Arbeit finden Sie hier.

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