Die bildungspolitischen Hausaufgaben Berlins
Das Podium (v.l.n.r.): Wolfgang Weber, Sandra Scheeres, Christian Amsinck, Prof. Dr. Axel Plünnecke und Paul Schuknecht | © UVB 2014 / Matthias Eckert
Bildungssenatorin zum Auftakt der UVB-Veranstaltungsreihe „Zur Sache!“ im Haus der Wirtschaft
Hohe Bildungsqualität ist Voraussetzung für qualifizierten Nachwuchs und damit für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Um die bildungspolitischen Hausaufgaben Berlins ging es in der gleichnamigen Auftaktveranstaltung der Diskussionsreihe „Zur Sache!“, zu der die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) am 17. November ins Haus der Wirtschaft eingeladen hatten.
Als Podiumsgäste diskutierten die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Prof. Dr. Axel Plünnecke, Leiter des Kompetenzfelds Humankapital und Innovation beim Institut der Wirtschaft Köln (IW), der Schulleiter der Friedensburg-Oberschule Paul Schuknecht sowie der Personalleiter der Firma G-Elit, Wolfgang Weber. Die Runde moderierte UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck.
Amsinck lobte in seiner Begrüßung die Einstellung von 2.000 neuen Lehrkräften, wies aber gleichzeitig auch auf die dringendsten Herausforderungen der Berliner Bildungspolitik hin: „Wenn 40 Prozent der Achtklässler den Mindeststandard im Fach Mathematik nicht erreichen, haben wir ein Problem.“ Diese fachlichen Leistungsdefizite sind auch einer der Gründe, warum in Berlin zur Zeit noch über 600 Ausbildungsplätze unbesetzt geblieben sind.
Neben einer Verbesserung der Bildungsqualität sieht Amsinck die Lösung auch in einer verbindlichen Studien- und Berufsorientierung: „Wir begrüßen es, dass nun alle Aktivitäten der Berufs- und Studienorientierung in einem Landeskonzept gebündelt werden. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Dazu werden wir auch unseren Beitrag leisten.“
Disclaimer
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