22.05.15 | Berlin

Die Tücken des Mindestlohns

Die Referenten (v.l.n.r.): Oliver-Thomas Pampel-Jabrane von der Bundesfinanzdirektion Mitte, RA Dr. Hans-Michael Dombrowsky von den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg und Prof. Frank Bayreuther von der Universität Passau | Foto: UVB 2015 / Madlen Dietrich

Kaum jemand aus der Wirtschaft wollte ihn – doch nun ist er Gesetz: der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Doch er stellt die Firmen vor zahlreiche Probleme – die Pflicht, die Arbeitszeiten dokumentieren zu müssen, ist nur eines davon. Wo der Mindestlohn gilt, wer ihn kontrolliert, wann Auftraggeber haften und welche Übergangsregelungen es gibt, diese Fragen standen im Mittelpunkt des Praxisforums zum Mindestlohn am 22. Mai im Haus der Wirtschaft. Prof. Frank Bayreuther von der Universität Passau und Oliver-Thomas Pampel-Jabrane von der Bundesfinanzdirektion Mitte klärten über die mitunter komplizierten Detailfragen auf. Fest steht nur: Die Unternehmen werden mit dem Mindestlohn trotz aller Schwierigkeiten wohl leben müssen.

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Abteilungsleiter Tarifpolitik und betriebliche Tarifanwendung
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