Investitionen in Innovationen

Forschung und Wissenstransfer intensivieren

Forschungsstarke Unternehmen können sich besser im Wettbewerb behaupten und sind anpassungsfähiger. Berlin muss die breite wissenschaftliche Exzellenz der Hochschulen und Forschungsinstitute schneller in marktfähige Lösungen übersetzen.
Dazu muss es eine engere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft geben, mit großen Unternehmen ebenso wie mit Start-ups. Einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg zufolge könnte die Wirtschaftsleistung in der Hauptstadtregion um einen zweistelligen Milliardenbetrag wachsen, würden zukunftsträchtige Wachstumsbranchen gezielt ausgebaut und die Zahl der Beschäftigten deutlich erhöht.

Wirtschaftskraft, Hauptstadtregion, IW Consult

Das fordern wir:

Chancen für Zukunftsbranchen: Innovative Cluster und Branchen mit viel Zukunftspotenzial wie Space Tech, Digitale Produktion, Kreislaufwirtschaft, Life Sciences oder DefenceTech müssen stärker ausgebaut werden.


Die Stärkung des Defense-Tech-Ökosystems: Etablierte Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen arbeiten eng im in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung zusammen. Um hier noch bessere Ergebnisse zu erreichen, muss die für Hochschulen geltende Zivilklausel abgeschafft werden. Zudem muss sich das Land beim Bund für den Aufbau eines TechHUB SVI Ost als Plattform für sicherheits- und verteidigungsrelevante Innovationen einsetzen.
 

Mehr Rückenwind für Start-ups und Scale-ups: Berlin muss seinen Vorsprung gegenüber anderen Start-up-Standorten halten und möglichst ausbauen. Das gilt vor allem für bessere Rahmenbedingungen zur Bereitstellung von Risikokapital.
 

Weniger Abhängigkeiten: Bei Schlüsseltechnologien, insbesondere bei Künstlicher Intelligenz, Halbleitern und Medizintechnik, müssen Berlin und Ostdeutschland souveräner werden gegenüber dem Ausland.

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