Mobility Innovators Group
Weniger Parkplätze, mehr Lebensqualität? Der Graefekiez zeigt, wie öffentlicher Raum neu verteilt werden kann – Prof. Andreas Knie (WZB) mit Einblicken aus der Praxis.
Wie viel Platz braucht die Straße von morgen? In wachsenden Metropolen wie Berlin ist öffentlicher Raum ein knappes Gut – und Schauplatz wachsender Nutzungskonflikte zwischen fließendem und ruhendem Verkehr, Aufenthaltsqualität und Gewerbe. Parkraumbewirtschaftung, Mobility-Hubs, Citymaut und Quartiersgaragen gelten als mögliche Stellschrauben.
Doch was leisten sie tatsächlich für eine nachhaltige Mobilität – und wie lassen sich die Interessen von Bewohner*innen, Gewerbetreibenden und Lieferverkehr in Einklang bringen?
Antworten liefert ein Blick in den Kreuzberger Graefekiez: Hier wurden in kurzer Zeit zahlreiche Parkplätze in Grünflächen, Aufenthaltsorte, Lieferzonen und Mobilitätsstationen umgewandelt. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts gibt Aufschluss über die Wirkung auf Mobilitätsverhalten, Lebensqualität und die Nutzung des öffentlichen Raums.
Im Rahmen der Frühstücksdebatte Intelligente Mobilität von UVB und eMO teilt Prof. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) seine Einblicke aus dem Graefekiez-Projekt und ordnet die Ergebnisse in die aktuelle Debatte um Citymaut und Parkraumbewirtschaftung ein.
Anmeldung unter:
Die Anmeldung erfolgt auf persönliche Einladung. Daher werden wir einige Tage vor der Veranstaltung eine Teilnahmebestätigung bzw. -absage versenden. Wir bitten um Verständnis, dass Sie nur mit einer Bestätigung teilnehmen können.
Wenn Sie mehr zu Teilnahmemöglichkeiten und inhaltlichen Schwerpunkten erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an Herrn Burkhard Rhein (Telefon 030 31005-117, rhein@uvb-online.de).
Veranstaltungsort
Berlin Partner / eMO,
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin