Mobility Innovators Group
Im Rahmen unserer eMO-UVB-Frühstücksdebatte „Intelligente Mobilität“ freuen wir uns diesmal auf die Impulse von Knut Hechtfischer, Geschäftsführer von decarbon1ze, und Heinrich Coenen, Fuhrparkleiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Die Elektromobilität wächst, und mit ihr wächst die Ladeinfrastruktur. Wer heute ein Elektrofahrzeug laden möchte, trifft jedoch auf eine Vielzahl unterschiedlicher Ladeangebote, Apps, Ladekarten, Tarifmodelle und Betreiber. Das betrifft nicht nur das öffentliche Laden. Auch beim Laden am Arbeitsplatz, auf Unternehmensstandorten oder in Kunden- und Partnernetzwerken stoßen Nutzer*innen auf ein komplexes und oft wenig transparentes System.
Damit stellt sich eine zentrale Frage: Wie lässt sich das Laden insgesamt einfacher, kundenfreundlicher und interoperabler gestalten?
Das Durchleitungsmodell im Fokus
In der aktuellen Debatte gewinnt ein Ansatz zunehmend an Bedeutung: das Durchleitungsmodell. Es sieht vor, den Stromtarif und den Betrieb der Ladeinfrastruktur stärker voneinander zu entkoppeln. Nutzer*innen könnten so ihren bevorzugten Stromanbieter wählen, unabhängig davon, an welchem Ladepunkt sie laden. Ähnlich wie beim Haushaltsstrom würde der Vertrag also mit dem Fahrzeug bzw. der Person „mitreisen“.
Damit verbunden sind zahlreiche offene Fragen:
- Welche Chancen bietet das Modell tatsächlich?
- Welche Auswirkungen hätte seine Einführung auf Ladeinfrastrukturbetreiber, Plattformanbieter, Energieversorger, Unternehmen und Verbraucher*innen?
- Welche technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Und kann das Durchleitungsmodell dazu beitragen, das Laden von Elektrofahrzeugen einfacher, transparenter und attraktiver zu machen?
Erfahrungen aus der Praxis
Diesen Fragen widmen wir uns in unserer nächsten Frühstücksdebatte Intelligente Mobilität. Den Auftakt bilden zwei Impulse aus der Praxis:
Knut Hechtfischer, Geschäftsführer von decarbon1ze
Heinrich Coenen, Fuhrparkleiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Gemeinsam berichten sie von der praktischen Erprobung des Durchleitungsmodells bei der BVG auf Basis der eRound-Plattform. Sie geben Einblicke in die gewonnenen Erfahrungen, beleuchten Chancen und Herausforderungen und zeigen, welche Auswirkungen das Modell auf die Zukunft des Ladens haben könnte. Ihre Perspektiven bilden die Grundlage für die anschließende offene Diskussion mit allen Teilnehmenden.
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt auf persönliche Einladung. Daher werden wir einige Tage vor der Veranstaltung eine Teilnahmebestätigung (bzw. -absage) versenden. Wir bitten um Verständnis, dass Sie nur mit einer Bestätigung teilnehmen können.
Wenn Sie mehr zu Teilnahmemöglichkeiten und inhaltlichen Schwerpunkten erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an Herrn Burkhard Rhein (Telefon 030 31005-117, rhein@uvb-online.de).
Veranstaltungsort
Berlin Partner / eMO,
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin