Neue Märkte

Weniger Abhängigkeit, größere Chancen

Berlin verfügt über eine starke Exportwirtschaft. Die unkalkulierbare Handelspolitik wichtiger Partner stellt aber ein erhebliches Risiko dar.
Geopolitische Resilienz bedeutet in diesem Zusammenhang, handlungsfähig zu bleiben und die eigene Position zu sichern. Die Hauptstadt muss den Unternehmen helfen, ihre außenwirtschaftliche Basis zu verbreitern und neue Absatzmärkte zu erschließen, um weniger verwundbar durch neue Zölle oder zusätzliche Handelsbarrieren zu sein

Ausfuhrländer, Berlin, 2025

© UVB 2026

Das fordern wir:

Eine proaktive Außenwirtschaftsförderung, die die Berliner Unternehmen gezielt bei der Erschließung neuer Absatzmärkte (etwa in Afrika, Südostasien oder Südamerika) unterstützt.

Rückenwind bei der Diversifizierung wichtiger Lieferketten, damit die arbeitsteilige Produktion nicht durch unvorhersehbare geopolitische Ereignisse in Gefahr gerät.

Wissens- und Technologietransfer mit dem Schwerpunkt hochspezialisierter Produkte, etwa im Hightech-Bereich. Je begehrter Erzeugnisse aus Berlin sind, desto weniger können sich andere Länder leisten, auf sie zu verzichten. Das fördert die Stabilität im internationalen Handel.

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Burkhard Rhein
Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik
Burkhard
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