26.08.25 | Berlin

Schirp: „Nur ein Weiterbau schöpft das Potenzial der A100 vollständig aus“

Wirtschaft macht sich für neuen Bauabschnitt der Stadtautobahn stark

„Die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 markiert einen Meilenstein für die Hauptstadt", sagte UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp zur heutigen Freigabe des neuen Teilstücks in Berlin. „Endlich bekommen die Industrie- und Gewerbestandorte im Osten Berlins den dringend benötigten Rückenwind. Für sie wird die Verlängerung der A100 einen echten Unterschied machen."

Enlastung der nahen Statdviertel

35 Jahre nach dem Ende der Teilung der Stadt sei es dafür höchste Zeit. Die angrenzenden Stadtviertel würden vom Durchgangsverkehr erheblich entlastet und der Flughafen BER und die Zentren Frankfurt (Oder) und Dresden besser erreichbar, unterstrich Schirp weiter. „Die zunehmende Elektromobilität wird dafür sorgen, dass die Emissionen der Autobahn geringer ausfallen als erwartet", prognostizierte er. 

Am Weiterbau der A100 führe kein Weg vorbei. „Erst wenn auch der 17. Bauabschnitt fertiggestellt ist, kann die Verlängerung der Autobahn ihr volles Potenzial entfalten", urteilte der Hauptgeschäftsführer. „Vorbereitung und Bau müssen jetzt mit hohem Tempo weitergehen, zumal die gesetzliche Grundlage in einem Bundesgesetz unverändert ist. Obendrein übernimmt der Bund die meisten Kosten."

Straße ist unverzichtbar für die Wirtschaft

Wer das Projekt als nicht mehr zeitgemäß bezeichne, koppele sich von der Realität des Verkehrs in der Großstadt ab. Schirp: „Transport und Logistik sind nun einmal zum großen Teil auf die Straße angewiesen. Sie sichern die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger und die Produktions- und Lieferketten der Unternehmen und damit letztlich Wohlstand und Arbeitsplätze.“

 

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