Schirp zu Nachtragshaushalt in Berlin: „Stabile Finanzen sind alternativlos – Koalition muss jetzt auf konsequente Wachstumspolitik setzen“
Zur Verabschiedung des Nachtragshaushaltes für 2025 im Abgeordnetenhaus erklärt UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp:
„Die heute beschlossenen Sparmaßnahmen sind an vielen Stellen schmerzhaft und mitunter schwer zu verkraften. Doch stabile Finanzen sind für Berlin alternativlos. Das Land kann nicht auf Dauer über seine Verhältnisse leben und den Spielraum zukünftiger Generationen weiter einschränken.
Umso wichtiger ist nun eine konsequente Wachstumspolitik. Nur eine dynamische Wirtschaft mit steigender Beschäftigung sorgt für höhere Steuereinnahmen und mehr Finanzkraft in der Region. Bei möglichen weiteren Konsolidierungsrunden verbieten sich daher zusätzliche Maßnahmen zu Lasten der Unternehmen. Schon die jetzt beschlossenen Steuererhöhungen sind für die Firmen eine Bürde, gerade in konjunkturell schwieriger Zeit. Bürokratieabbau und schnellere Verwaltungsverfahren wären ein wichtiger Beitrag, um die Wirtschaft zu entlasten und die Investitionsbedingungen zu verbessern.“
Disclaimer
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