08.05.26 | Berlin

Steuerschätzung: Nur mit mehr Wirtschaftswachstum bleibt Berlin handlungsfähig

UVB-Hauptgeschäftsführer Schirp fordert ein Ende der Umverteilungs-Fantasien

Angesichts der jüngsten Steuerschätzung fordern die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg Konsequenzen für die Wirtschaftspolitik. „Die zurückgehenden Steuereinnahmen zeigen es ganz klar: Berlin muss den Fokus auf mehr Wirtschaftswachstum richten, um in den kommenden Jahren politisch handlungsfähig zu bleiben", sagte Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp. 

Berlin muss aus seinen Problemen herauswachsen

„Höhere Einnahmen entstehen nur dann, wenn die Unternehmen wettbewerbsfähig sind, Arbeitsplätze sichern und neue aufbauen können.“ Für diese und die nächste Landesregierung heiße das: Enteignung, Vergesellschaftung, Ausbildungsplatzabgabe und andere Umverteilungsfantasien gehörten schnellstens in den Papierkorb. „Die Hauptstadt braucht eine Agenda mit weniger Bürokratie, Entlastung der Unternehmen, besserer Bildung und Investitionen in die Infrastruktur, um aus ihren Problemen herauswachsen zu können.“

Disclaimer

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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