Unternehmensverbände stellen ihre Spitze neu auf
Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg haben ihr Präsidium neu aufgestellt. Stefan Moschko, der Präsident der Spitzenorganisation, wurde von den 60 Mitgliedsverbänden ohne Gegenstimme für eine weitere Amtsperiode gewählt. „Ich danke für das Vertrauen, das mir die Berliner und Brandenburger Wirtschaft erneut entgegengebracht hat. Wir haben viel Arbeit vor uns angesichts der schwierigen Lage vieler Branchen und Unternehmen. Diese Herausforderung gehen wir geschlossen an“, befand er. Der Siemens-Manager führt den Dachverband seit 2021.
Moschko appellierte an die kommende Berliner Landesregierung, die Wachstumskräfte der Hauptstadt und der Region mit Reformen und weniger Regulierung zu stärken. „Je wirtschaftsfreundlicher die nächste Koalition im Abgeordnetenhaus agiert, desto schneller wird es wieder bergauf gehen. Natürlich müssen auch Brandenburg und der Bund mitziehen“, verlangte er.
Die bisherigen Stellvertreter Moschkos an der UVB-Spitze wurden ebenfalls wiedergewählt: Gundula Fehmer, Geschäftsführerin der Reinhold Fehmer GmbH (Garten- und Landschaftsbau), Björn Fromm, Eigentümer der Fromm Lebensmittel GmbH (Einzelhandel) und Guido Müller (Geschäftsführender Gesellschafter der Guido Müller Malermeister GmbH).
Neu in das UVB-Spitzengremium gewählt wurden Catherine Loclair, Senior Vice President Corporate & Legal Affairs bei der Orafol Europe GmbH, und Dr. Bettina von Streit, Standortleiterin der Bayer AG in Berlin, die ebenfalls als Vizepräsidentin amtiert. Auch Jörn Peter Brinkmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Ständige Vertretung Gastronomie GmbH, ist neu im UVB-Präsidium. „Wir sind froh, drei so herausragende und kreative Unternehmerpersönlichkeiten für die UVB gewonnen zu haben“, erklärte Präsident Moschko. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihnen.“
Das UVB-Präsidium verlassen haben Werner Gegenbauer, Dr. Christian Matschke und Christian Andresen. UVB-Präsident Moschko dankte allen für ihr langjähriges und intensives Engagement. „Werner Gegenbauer ist eine Legende der Berliner Wirtschaft und war 30 Jahre lang Mitglied des UVB-Präsidiums. Ohne ihn wäre der erfolgreiche Strukturwandel hin zur Hauptstadt von Start-ups und Innovationen nicht möglich gewesen.“ Moschko würdigte auch das herausragende industriepolitische Engagement von Dr. Christian Matschke. Christian Andresen, langjähriger Präsident des DEHOGA Berlin, habe sich ebenfalls bleibende Verdienste erworben, nicht zuletzt auch durch seinen intensiven Einsatz in der Corona-Zeit. „Die Branche und viele weitere in Berlin sind ihm zu großem Dank verpflichtet.“
Disclaimer
Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.