05.11.25 | Berlin

UVB-Präsident Moschko fordert Reformoffensive und Entlastung der Unternehmen in Berlin und Brandenburg

Spitzenverband begrüßt 500 Gäste zum Bierabend im KaDeWe

Stefan Moschko, der Präsident der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), hat angesichts der anhaltenden Wachstumsschwäche mehr Mut zu Reformen gefordert. „Seit Jahren verliert Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit. Jetzt muss die Politik endlich die nötigen Entlastungen der Unternehmen auf den Weg bringen“, sagte er am Mittwochabend bei der Eröffnung des Bierabends, des traditionellen Jahresempfangs der Wirtschaft der Hauptstadtregion im KaDeWe. Dazu waren rund 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Medien gekommen. 

Sowohl der Bund als auch die Länder müssten dringend mehr für bessere Standortbedingungen und für sichere Arbeitsplätze tun, unterstrich der Präsident des Spitzenverbands. „Seit drei Jahren schrumpft unsere Wirtschaft, seit fast einem Jahrzehnt stagniert die Produktivität. Dennoch mangelt es am politischen Willen, unser Land wieder auf Kurs zu bringen.“ Zwar gebe es Fortschritte wie den Investitionsturbo des Bundes und die Verwaltungsreform in Berlin. „Das ist nicht genug, um unsere Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen. Wir brauchen mehr Tempo, weniger Bürokratie und eine echte Entlastung der Betriebe.“

Moschko: „Wirtschaftliche Freiheit ist das Fundament unseres Wohlstands“ 

Mit Blick auf Vorhaben der Berliner Regierungskoalition aus CDU und SPD warnte der UVB-Präsident vor zusätzlichen Belastungen. „Die Ausbildungsplatzumlage oder Überlegungen zur Vergesellschaftung von Unternehmen sind ein Irrweg. Wer Betriebe gängelt, sie mit Kosten und Bürokratie belastet und Eigentum infrage stellt, gefährdet die wirtschaftliche Freiheit – und damit das Fundament unseres Wohlstands.“

Der UVB-Bierabend findet seit mehr als 50 Jahren statt. Dieses Mal stand er zugleich im Zeichen zweier Jubiläen: 35 Jahre Deutsche Einheit und 75 Jahre UVB. Moschko begrüßte in seiner Ansprache Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner. Erschienen waren zudem die Senatorinnen und Senatoren Dr. Felor Badenberg (Justiz), Stefan Evers (Finanzen), Dr. Ina Czyborra (Wissenschaft), Franziska Giffey (Wirtschaft), Katharina Günther-Wünsch (Bildung), Cansel Kiziltepe (Arbeit) und Iris Spranger (Inneres). Die Landesregierung von Brandenburg war vertreten durch Minister Detlef Tabbert (Verkehr). Darüber hinaus waren zahlreiche Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aus der Bundes- und aus den Landesregierungen ins KaDeWe gekommen.

Disclaimer

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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