UVB zur DGB-Kritik an der dualen Ausbildung
Mit der Ausbildung geht es klar bergauf. In Berlin wie in Brandenburg hat es zuletzt ein deutliches Plus bei den betrieblichen Ausbildungsplätzen gegeben. | © Fotolia 2015 / ehrenberg-bilder
Zur Kritik des DGB an der dualen Ausbildung erklärt Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB):
„Mit der Ausbildung geht es klar bergauf. In Berlin wie in Brandenburg hat es zuletzt ein deutliches Plus bei den betrieblichen Ausbildungsplätzen gegeben. Das zeigt: Die Unternehmen investieren in die Ausbildung und in den Fachkräfte-Nachwuchs. Es bringt nichts, an diesem Trend herumzukritisieren und jedes Jahr aufs Neue die duale Ausbildung madig zu machen. Gefragt sind aber auch die Jugendlichen selbst – sie müssen etwas tun, um den Anforderungen der Betriebe gerecht zu werden.
Unsere Mitgliedsverbände unternehmen eine Menge, um den jungen Menschen die Chancen zu vermitteln, die in einer Ausbildung stecken. Zudem bietet unser bbw-Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg laufend Workshops für Betriebe an, die die Qualität der Ausbildungen weiter erhöhen. Ohnehin macht die Digitalisierung die Berufe immer spannender. Nötig ist jetzt eine gemeinsame Anstrengung, um die Ausbildung für junge Menschen noch attraktiver zu machen. Die neue Jugendberufsagentur, die von Verbänden, Kammern und Gewerkschaften gemeinsam getragen wird, sowie die Konzepte zur Berufs- und Studienorientierung sind wichtige Schritte, um die Jugendlichen besser auf das Arbeitsleben vorzubereiten. Auch die Politik muss ihren Beitrag leisten, etwa durch eine bessere Ausstattung der Berufsschulen.“
Disclaimer
Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.