11.08.15

UVB zur Finanzplanung des Senats 2015 bis 2019

Statement von Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer  der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), zur Finanzplanung des Senats 2015 bis 2019:

„Die Finanzplanung 2015 bis 2019 des Berliner Senats sieht eine weitere Konsolidierung und mehr Investitionen vor. Das geht in die richtige Richtung. Die Grundlage dafür ist allerdings, dass Berlin sich wirtschaftlich stark entwickelt. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen kalkuliert mit einem Einnahmeplus von rund einem Fünftel bis zum Ende des Jahrzehnts. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel. Nur wenn die Unternehmen in der Hauptstadt die passenden Rahmenbedingungen vorfinden, wird auch die Konjunktur weiterhin überdurchschnittlich gut laufen. Um den Anforderungen der wachsenden Stadt gerecht zu werden, sind dringend höhere öffentliche Investitionen nötig. Mit einer Investitionsquote von nur rund sieben Prozent in den kommenden Jahren wird es nicht gelingen, die Defizite und Engpässe etwa bei Straßen und Schienen zu beseitigen.“

Disclaimer

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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