Weickert: „Erfolg für die Lausitz – Energiewende muss Versorgung sichern und Kosten begrenzen“
Dazu erklärt :
„Der Zuschlag für die Leag ist ein wichtiges Signal für die Lausitz und die Zukunft von Jänschwalde. Er eröffnet eine neue Perspektive für den Energiestandort und seine Beschäftigten. Zugleich kommt der Aufbau gesicherter Kraftwerksleistung voran, die unsere Unternehmen im Fall von Stromengpässen dringend brauchen.“ Das sagte Sven Weickert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), nach der Entscheidung der Bundesnetzagentur.
Es zählen Kosten und Versorgungssicherheit
Für die Wirtschaft sei klar, dass Kosten und Versorgungssicherheit bei der Energiewende im Mittelpunkt stehen müssten. „Strom muss rund um die Uhr zuverlässig verfügbar und zu wettbewerbsfähigen Preisen bezahlbar sein. Wo sich vorhandene Standorte und Infrastruktur kostengünstig weiter nutzen lassen, sollten wir diese Chance ergreifen“, befand Weickert weiter. Das Ziel müsse es sein, dass unter dem Strich die Betriebskosten und damit die Strompreise in einem wirtschaftlichen Rahmen liegen.
„Entscheidend ist jetzt, dass aus den Zuschlägen zügig betriebsbereite Anlagen werden“, forderte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer weiter. Dafür brauche es schnelle Genehmigungen und verlässliche Investitionsbedingungen. Neue Ausstiegsdebatten schafften keine zusätzliche Versorgungssicherheit. „Über das Abschalten weiterer Kohle-Kapazitäten kann erst entschieden werden, wenn ausreichend Ersatzleistung verfügbar und die Stabilität des Stromsystems gewährleistet ist.“
Disclaimer
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