Arbeitsmarkt im November: Trotz Aufschwung bleibt noch viel zu tun
Die Arbeitsmarkt-Zahlen vom November 2017 für Berlin und Brandenburg kommentiert Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), wie folgt:
„Früher Bremser, heute Motor – der Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg entwickelt sich weiterhin erstaunlich solide. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im November 2017 in Berlin 160.332 Menschen arbeitslos, 10.542 weniger als vor Jahresfrist. In Brandenburg suchten 85.353 Menschen eine Stelle, 11.500 Personen weniger als vor einem Jahr. Der Aufschwung hält viel länger an als in früheren konjunkturellen Hochphasen – das sorgt für einen anhaltenden Personalbedarf bei den Unternehmen. In Berlin sind Zeitarbeit, Gebäudebetreuung, Sicherheitsdienste, Information und Kommunikation, Handel, Gesundheit und Pflege die Branchen mit der höchsten Nachfrage. In Brandenburg suchen Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Industrie und Zeitarbeit dringend Personal.
Gleichwohl lohnt ein genauer Blick: Berlin liegt immer noch weit entfernt von der durchschnittlichen Arbeitslosenquote im Bund von nur noch 5,3 Prozent. In Brandenburg entwickelt sich der Jobmarkt sehr unterschiedlich. Die Spanne reicht von einer Quote von 4,5 Prozent in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Dahme-Spreewald bis hin zu 11,5 Prozent in der Uckermark. Auch hier gab es zwar Rückgänge, aber es bleibt noch viel zu tun.“
Disclaimer
Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.