"In Brandenburg entstehen zur Zeit kaum noch neue Jobs"
Zu den Arbeitsmarkt-Zahlen vom September 2019 erklärt Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg:
„Die Arbeitslosigkeit in der Hauptstadtregion ist angesichts der Herbstbelebung und des Ausbildungsbeginns für viele junge Menschen leicht zurückgegangen. Die Arbeitslosenquoten von 7,8 Prozent in Berlin und von 5,5 Prozent in Brandenburg sind respektabel, aber im Bundesländer-Vergleich nicht spitze. Trotz der konjunkturellen Unwägbarkeiten suchen viele Unternehmen weiterhin Personal, vor allem in Berlin. Hier wächst die Beschäftigung nach wie vor so stark wie nirgends sonst in Deutschland.
In Brandenburg dagegen entstehen zur Zeit kaum noch neue Jobs. Die Politik darf darüber nicht hinwegsehen. Im neuen Koalitionsvertrag muss der Fokus unbedingt auf mehr Wachstum und auf einer Modernisierung der Infrastruktur liegen, einschließlich der digitalen Verbindungen. Zusätzliche und hochwertige Jobs entstehen in Brandenburg nur, wenn das Land attraktivere Rahmenbedingungen für Investitionen schafft.“
Disclaimer
Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.