31.03.26 | Berlin

Schirp: „Schmale Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt – Ölpreis-Schock dämpft Aufschwung-Hoffnung“

Im März stagniert der Jobmarkt in der Hauptstadtregion

„Der Irankrieg und der Ölpreisschock sind keine guten Nachrichten für den Arbeitsmarkt. Die Strukturprobleme in der Hauptstadtregion hemmen den Aufbau neuer Beschäftigung schon genug.“ Mit diesen Worten kommentierte UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp die Arbeitsmarkt-Zahlen für den MÄrz 2026. 

Schnelle Entscheidungen in der Reformdebatte nötig 

Angesichts der zusätzlichen Belastungen dürften sich die Unternehmen darauf konzentrieren, ihr bisheriges Personal an Bord zu behalten, befand er weiter. Auch deshalb falle die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr bislang schmal aus. „Ermutigend ist, dass die Reformdebatte im Bund an Fahrt gewinnt. Jetzt brauchen wir schnelle Entscheidungen, um die Kosten für die Unternehmen zu senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.“ 

Berlin bremst sich nach Ansicht Schirps auch auf dem Arbeitsmarkt selbst aus, indem es standortfeindliche Beschlüsse wie die Ausbildungsplatzabgabe beschließe. Die Arbeitslosenquote bleibe im März bei 10,5 Prozent enorm hoch und werde deutschlandweit nur von Bremen übertroffen. „Aktuell sind kaum Faktoren in Sicht, die auf eine Trendwende hoffen lassen“, sagte der Hauptgeschäftsführer. 

Zu schwaches Wachstum in Brandenburg

Brandenburg zeige sich auf den ersten Blick robuster, hier sei die Arbeitslosigkeit deutlich geringer. „Die Wachstumszahlen sprechen indes eine andere Sprache. Hier ist mehr Dynamik nötig, damit die Krise nicht stärker auf den Arbeitsmarkt durchschlägt.“

 

Disclaimer

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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