30.09.26

Schirp: „Wachstum reicht nicht für neue Arbeitsplätze – Politik muss Bedingungen für mehr Beschäftigung schaffen“

Arbeitsmarkt kommt im September nicht über Herbstbelebung hinaus

„Das Wachstum in der Hauptstadtregion ist nicht stark genug, um den Arbeitsmarkt auf Touren zu bringen. Die Wirtschaft kriecht immer noch im zweiten Gang über die Straße. Für mehr Tempo fehlt dem Jobmotor die Durchzugskraft." Das ist die Analyse von UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp zur Entwicklung des Arbeitsmarktes im September. 

Tausende Arbeitsplätze binnen kurzer Zeit verloren gegangen

Die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zeige, dass dem Arbeitsmarkt die Dynamik fehlt: In Berlin gab es noch im Herbst 2024 rund 25.000 Arbeitsplätze mehr als heute. In Brandenburg waren es 12.000 Stellen mehr. 

Schirp weiter: „Sichere Arbeitsplätze sind das A und O für eine handlungsfähige Regierung. Sie sorgen bei Steuer- und den Sozialkassen für sichere Einnahmen. Die Politik im Bund und in den Ländern hat es in der Hand, hier mit entschlossenen Reformen den Hebel umzulegen.“

Disclaimer

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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