28.03.25 | Berlin

Spitzenverband findet Wachstumszahlen für 2024 enttäuschend

Weickert: Fehlende Wettbewerbsfähigkeit muss auf die Agenda der Politik

Die neuen Daten zum Wirtschaftswachstum für 2024 fallen aus Sicht der Hauptstadtregion enttäuschend aus. Das erklärte UVB-Geschäftsführer Sven Weickert. „Die schwierige Wirtschaftslage und hausgemachte Standortprobleme haben die Hauptstadtregion auch 2024 nach unten gezogen. Enorme Unsicherheit kommt hinzu, jetzt noch verstärkt durch die Handelspolitik der USA."

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Eine echte Trendwende für 2025 sei nicht in Sicht, das zeigt auch die jüngste UVB-Frühjahrsumfrage, führte Weickert aus. „Sechs von zehn Branchen sehen demnach ein schlechteres Jahr als 2024. Große Hoffnungen richten sich auf die nächste Bundesregierung. Nur mit einer klugen Reformpolitik, die an den Problemfeldern Bürokratie, Steuer- und Abgabenlast, Energiepreise und Fachkräftemangel ansetzt, wird eine Wende zum Besseren gelingen."

Berlin mit Stagnation, Brandenburg erneut im Minus

Berlin erreicht 2024 im Vergleich der Bundesländer Platz vier. „Ein Plus von 0,8 Prozent bedeutet aber nur wenig mehr als Stagnation", sagte der Geschäftsführer weiter. „Seit 2021 geht die Wachstumsrate kontinuierlich zurück. Ein Lichtblick ist zum einen das Plus von 3,3 Prozent im Verarbeitenden Gewerbe. Zum anderen ist Verlass auf die Branche Information und Kommunikation." Sie stehe für nahezu die Hälfte des Berliner Wirtschaftswachstums, auch dank der dynamischen Start-up-Wirtschaft.  

Brandenburg erlebte 2024 das zweite Minusjahr in Folge. Weickert: „Das liegt vor allem an den Problemen im Verarbeitenden Gewerbe und auf dem Bau. Die weiterhin positive Wirkung der Tesla-Investition wird überlagert von der Krise der Grundstoff-Industrie. Andere Branchen wie die Dienstleistungswirtschaft kamen kaum vom Fleck und konnten die Schwäche nicht wettmachen." 

Brandenburg zeige, wie wichtig eine Re-Vitalisierung der Industrie für die Wirtschaft insgesamt sei.

Disclaimer

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

Pressekontakt

Carsten Brönstrup
Abteilungsleiter Presse und Kommunikation, Pressesprecher
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