UVB zum Arbeitsmarkt im August: Viel zu viele Ausbildungsplätze in der Hauptstadtregion sind noch unbesetzt
Zu den Arbeitsmarktzahlen für den August 2016 sagt Alexander Schirp, Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB):
„Die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg kümmert sich um die Zukunft. Die Unternehmen bieten erneut deutlich mehr Ausbildungsplätze an: In Berlin stieg die Zahl um fast 1.600 oder um 12,4 Prozent, in Brandenburg gab es ein Plus von fast 700 oder bzw. 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Leider bleiben viel zu viele Plätze bislang unbesetzt. Für 9.600 Ausbildungsplätze in beiden Bundesländern gibt es zu Beginn des Ausbildungsjahres noch nicht die passenden Bewerber. Das macht vielen Betrieben Sorge. Die Auswahl ist so groß wie seit vielen Jahren nicht mehr. Die Jugendlichen sollten diese Chance nutzen. Arbeitsagenturen, Verbände, Kammern und Innungen helfen gerne bei der Suche.
Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Juli ist nicht schön, aber kein Grund zur Sorge. Denn der Beschäftigungsaufbau geht weiter – im Vergleich zum Vorjahr haben gut 63.000 Menschen zusätzlich einen sozialversicherungspflichtigen Job (plus 54.000 in Berlin, plus 9.300 in Brandenburg), zugleich sind fast 25.000 weniger arbeitslos (minus 15.600 in Berlin, minus 9.200 in Brandenburg). In der Hauptstadtregion suchen vor allem Zeitarbeitsfirmen, der Handel, die Gesundheits- und Pflegebranche sowie Bau und Industrie neues Personal.“
Disclaimer
Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.