Wirtschaft bezeichnet Lage auf dem Arbeitsmarkt als freudlos
„Ein freudloses Arbeitsmarkt-Jahr 2025 liegt hinter der Hauptstadtregion", erklärte UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp anlässlich der Arbeitsmarkten vom Dezember 2025. „Die schwache Konjunktur zieht den Jobmarkt nach unten. Eine Wende sehen wir noch nicht. Wir hoffen auf eine Reformagenda im Bund und in den Ländern, um die überwiegend hausgemachte Strukturkrise endlich aufzubrechen."
Erst dann bekomme die Wirtschaft wieder den nötigen Schwung, der auch mehr Beschäftigung nach sich zieht, befand Schirp weiter.
Beschäftigung in Berlin kommt nicht voran
In Berlin bleibe die Nachfrage nach Arbeitskräften verhalten. Bei der Beschäftigungsentwicklung sei die Hauptstadt mittlerweile im Bundesländer-Vergleich auf Rang 12 abgerutscht und damit deutlich unter den bundesdeutschen Durchschnitt.
Brandenburg muss handlungsfähig bleiben
Brandenburg hält sich nach Ansicht des Spitzenverbands bundesweit noch im Mittelfeld, sowohl bei der Beschäftigung als auch bei der Arbeitslosigkeit. Von einer zufriedenstellenden Lage sei das Land aber weit entfernt.
Schirp: „Wichtig ist, dass das Landesparlament handlungsfähig bleibt und Reformen für mehr Dynamik auf den Weg bringen kann.“
Disclaimer
Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.