31.07.26

Wirtschaft vermisst Impulse für eine Wende auf dem Jobmarkt

Schirp: Ausbildung bietet für junge Menschen noch alle Chancen

„Es bräuchte auf dem Arbeitsmarkt dringend einen Anstoß und eine Wende zum Besseren. Das Umfeld für mehr Beschäftigung ist derzeit alles andere als günstig.“ Das erklärte UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp als Reaktion auf die Arbeitsmarkt-Daten in Berlin und Brandenburg für den Juli 2026.

Ein Fünftel mehr Arbeitslose binnen vier Jahren

In Berlin sei die Arbeitslosenzahl heute um 20 Prozent höher als im Juli 2022, in Brandenburg liegt sie um 12 Prozent höher. Die hohe Inflation, so Schirp weiter, bremse die Binnenwirtschaft. Die Exportwirtschaft leide unter immer neuen Zolldebatten mit den USA, der gesunkenen Nachfrage aus China und dem Iran-Krieg. 

„In Berlin bleibt die Arbeitslosenquote zweistellig und damit zu hoch“, urteilte der Hauptgeschäftsführer. Trotzdem investierten die Unternehmen konsequent in den Nachwuchs. 5.600 Stellen für die duale Ausbildung seien laut Statistik noch unbesetzt. Schätzungsweise seien es noch deutlich mehr, weil die Unternehmen nicht alle freien Plätze gemeldet hätten. 

In Brandenburg kommen Schirp zufolge Angebot und Nachfrage auf dem Jobmarkt weiterhin schwer zusammen. Das zeige die hohe Zahl offener Stellen (rund 21.400), die deutlich über der Marke im viel größeren Berlin liegt (20.300). 

Viele Optionen bei der dualen Ausbildung

Schirp: „Auch bei der dualen Ausbildung ist noch vieles möglich: 5.000 Plätze sind noch zu haben. Bis zum Ausbildungsstart am 1. September gibt es in der Hauptstadtregion also noch viele Optionen.“ 

Disclaimer

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