Bruttowertschöpfung

Die Bruttowertschöpfung errechnet sich durch Abzug der Vorleistungen von den Produktionswerten. Sie umfasst also nur den im Produktionsprozess geschaffenen Mehrwert.   

Beispiel

Wenn ein Hersteller von Fahrzeugen selbst die Bleche für Türen und Karosserien stanzt, diese schweißt und anschließend lackiert, dann ergeben diese in Summe den im Produktionsprozess geschaffenen Mehrwert. Wenn abschließend ein Autoradio von einem Zulieferer eingebaut wird, so ist das Radio "nur" eine Vorleistung – der eigentliche Einbau durch einen Mitarbeiter des Fahrzeugherstellers hingegen gehört wieder zum geschaffenen Mehrwert, also zur Bruttowertschöpfung.

Weitere Details zum Begriff unter www.destatis.de.    

Ihr Ansprechpartner

Klaus Jeske
Volkswirtschaft, Statistik und Förderpolitik
Klaus
Jeske
Telefon:
+49 30 31005-127
Telefax:
+49 30 31005-240
E-Mail:
Jeske [at] uvb-online.de