15.03.21

Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende aus Risikogebieten

Stand: 14. Juni 2021

Wer aus einem Risikogebiet einreist, ist verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach der Einreise ständig dort abzusondern. Für einige Fallkonstellationen und Personengruppen gelten Ausnahmeregelungen und Erleichterungen.

Zusätzlich gilt die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung (DEA), und ein negatives Testergebnis ist erforderlich (spätestens 48 Stunden nach der Einreise, bei Hochinzidenz- bzw. Virusvarianten-Gebieten bereits vor der Einreise). Die Regeln zur digitalen Einreiseanmeldung, zur Testpflicht und zur Quarantäne gelten jeweils abgestuft nach der Kategorie an Risikogebieten. Das Robert Koch-Institut veröffentlicht eine fortlaufend aktualisierte Liste der Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvarianten-Gebiete im Internet unter der Adresse www.rki.de/risikogebiete.

 

Die Einreiseregelungen sind in der Einreise Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) definiert. Die verlinkte Tabelle bietet einen schnellen Überblick über die geltenden Einreise- und Quarantäneregelungen geben. Aufgrund der Vielzahl der Ausnahmeregelungen sind nur die wichtigsten Regelungen für Arbeitgeber und ihre Beschäftigten aufgezeigt. Da die Regelungen ggf. auch kurzfristig angepasst werden können, dient die Darstellung nur zur schnellen Orientierung. Die jeweils aktuelle Landes- und Bundesverordnung sollte immer geprüft werden.

Übersicht der Ausnahmeregelungen

Systematik der Risikogebiete

Normales Risikogebiet

Ein Risikogebiet ist ein Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welches das Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit einer bestimmten bedrohlichen übertragbaren Krankheit, z.B. einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, festgestellt hat.

Hochinzidenzgebiet

In einem Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland liegt ein besonders hohes Risiko vor, wenn dort eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besteht (Hochinzidenzgebiet).

Virusvarianten-Gebiet

In einem Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland liegt ein besonders hohes Risiko vor, wenn bestimmte Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 dort verbreitet aufgetreten sind (Virusvarianten-Gebiet).

Rechtlicher Rahmen

Auf Bundesebene regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung die Testpflicht sowie die Pflicht der Anmeldung und die Coronavirus-Schutzverordnung ein Beförderungsverbot von Personen aus einem Virusvarianten-Gebiet.

Für Berlin gilt zur Regelung der erforderlichen Quarantäne die SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (InfSchMV), für Brandenburg die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung (SARS-CoV-2-QuarV). Alle Verordnungen gelten gleichermaßen und sind nebeneinander anzuwenden.

Ihr Ansprechpartner im Verband

Sebastian Krohne
Arbeitsmarktpolitik, SCHULEWIRTSCHAFT
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Quarantäne-Verordnungen