24.03.21Berlin

Wirtschaft kritisiert Mindestlohn-Anhebung in Brandenburg

Amsinck: Folgen für Firmen sorgfältig überprüfen

In Brandenburg soll der Vergabe-Mindestlohn für Aufträge von Land oder Kommunen auf 13 Euro pro Stunde steigen. Die Wirtschaft kritisiert diese Entscheidung. „Die schlagartige Erhöhung des Vergabe-Mindestlohns um 22 Prozent auf 13 Euro wird nicht folgenlos bleiben", sagte UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck.

Der Schritt belaste vor allem kleine und mittelgroße Betriebe in Brandenburg und sorge für noch mehr Bürokratie, befand er weiter. "Wir haben davor immer gewarnt. Viele mittelständische Firmen sind angewiesen auf Aufträge der Kommunen und des Landes."

"Gesetz korrigieren, wenn Mittelstand darunter leidet"

"Wir fordern die Landesregierung deshalb auf, genau zu überprüfen, wie sich der höhere Vergabe-Mindestlohn auf den Mittelstand auswirkt", erklärte Amsinck. "Sollten sich im Ergebnis kleine und mittlere Betriebe seltener um öffentliche Aufträge bewerben, muss das Gesetz schnellstens wieder korrigiert werden.“

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Wir stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen wir uns für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Unser ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für uns sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

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